Luang Prabang

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Mittwoch, 9. November 2011

Bus nach Savannakhet

Heute war mal wieder Reisetag. Von Pakse ging es mit dem Bus nach Savannakhet - 250 km - eigentlich ein Klacks, oder? Aber der Reihe nach...

Wie in fast ganz Südostasien üblich, liegt auch in Pakse die Bus Station einige Entfernung außerhalb der Stadt, also mussten wir uns ein Tuk Tuk nehmen.

Unterwegs hatten wir Glück, denn der Bus kam uns entgegen und unser Tuk Tuk-Fahrer reagierte, als er den Bus sah. Also schnell umgestiegen und wir hofften, dass wir schnell unser Ziel erreichen...

Aber leider ging es heute nur schleppend voran, immer wieder gab es lange Pausen unterwegs. Warum - war uns ein Rätsel, denn sowohl Straße als auch Bus waren in recht ordentlichem Zustand. Wenigstens war die Versorgung unterwegs gesichert...

Auch undefinierbares Getier gab es zu kaufen.

Nach langen sechs Stunden erreichten wir dann die Bus Station in Savannakhet, von der es dann wieder mit einem Tuk Tuk in die Innenstadt ging.

Nach dieser langen Tour, diesmal wenigstens nicht im hemmungslos überfüllten Bus, mussten wir uns auch etwas stärken:

Es gab Nudelsuppe - das Nationalgericht hier.

Kuli + Katrin 



Dienstag, 8. November 2011

Pakse

Haben heute mal einen "Ruhetag" eingelegt - ist ja schließlich Urlaub...

Also sind wir ganz entspannt durch Pakse geschlendert und haben uns so die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Die Stadt ist recht übersichtlich und so konnten wir uns gegen um 11 Uhr erstmal gemütlich auf unser Zimmer zurückziehen.

Am Nachmittag gab es dann noch eine kleine Schlendertour entlang des Mekong und somit können wir uns beruhigt morgen weiter nach Norden bewegen.

Hatten uns gestern und heute Morgen über das Hochwasser in Bangkok informiert und waren doch etwas beunruhigt, dass sich die Situation noch nicht verbessert hat. So werden wir nun bis zum nächsten Samstag (19.11.2011) bis Vientiane reisen und von dort nach Bangkok fliegen. Am selben Tag wird es dann nach Bahrain gehen. Da wir zwischen den Flügen ca. 10 Stunden Zeit haben, wird es zu einem kleinen Besuch in die Stadt reichen.

Kuli + Katrin

Montag, 7. November 2011

Pakse - Bolaven Plateau

So ist es, wenn man einen Ausflug gebucht hat - man muss ihn mitmachen, egal wie das Wetter ist. Es war in den letzten Tagen schon bedeckt, heute hat es den ganzen Tag leicht geregnet.

Egal, wir haben uns sehr auf den Ausflug gefreut und wurden nicht enttäuscht. Von unserem Guesthouse organisiert, ging es heute hinauf auf das ca. 1.200 Meter hoch gelegene Bolaven Plateau. Dort werden u.a. Kaffee und Tee angebaut. Wir besichtigten die jeweiligen Plantagen und erfuhren viel über den Anbau und die Verarbeitung.

Weiterhin haben wir mal wieder Wasserfälle angeschaut - leider gab es keine optimalen Sichtverhältnisse...

Recht eindrucksvoll war auch der Besuch von zwei Dörfern, wo ethnische Minderheiten wohnen sowie die Besichtigung einer Schule, die finanziell von unserem Guesthouse unterstüzt wird.



Kuli + Katrin


Sonntag, 6. November 2011

Attapeu

Nun sollte es doch mit Attapeu klappen...

Pünktlich um 07:00 Uhr starteten wir mit dem Songthaew nach Pakse. Dank der zwischen Champasak und Pakse fertig ausgebauten Straße 14 erreichten wir schnell unser Ziel - mal wieder die Bus Station in Pakse. Von dort ging es mit einem überfüllten Bus nach Attapeu, welches wir nach ca. 5 Stunden Fahrtzeit erreichten. 5 Stunden für ca. 200 km - kein schlechter Schnitt... Die Dauer der Fahrtzeit lässt sich dadurch erklären, weil sich der etwas betagte und überladene Bus von knapp 200 Meter Höhe in Pakse auf gut 1.000 Meter Höhe auf das Bolaven Plateau quälen musste. Zwar ging es dann wieder auf 200 Meter herunter, aber die Bremsen...

Es war wieder eine erlebnisreiche Tour: einerseits, weil man durch die Enge des Busses das pralle Leben der Laoten mitbekam (Essen + Schlafen), andererseits, weil die Fahrt über das Bolaven Plateau führte - dem Kaffeeanbau-Gebiet von Laos.
Zu Attapeu gibt es nicht viel zu sagen. Wir wurden enttäuscht und wollten heute gleich wieder zurück nach Pakse. Doch so einfach war das nicht, denn die Bus Station liegt ca. 7 km außerhalb und ein Transportmittel war nicht zu haben. Also stiefelten wir mit unserem Gepäck los - in der Hoffnung, uns würde jemand mitnehmen... Endlich, nach ca. 1 km tauchte ein Songthaew auf und brachte uns zur Bus Station. So waren wir nach ca. 6 Stunden wieder mal in Pakse - diesmal sollte es nicht nur die Bus Station sein. Hier wollen wir die nächsten zwei Tage bleiben...

Kuli + Katrin

Samstag, 5. November 2011

Champasak + Vat Phu



Am Donnerstag (03.11.2011) bestiegen wir pünktlich 07:30 Uhr den Bus, um von der Insel nach Pakse zu fahren und es von dort weiter nach Attapeu zu versuchen. Naja, als wir nach drei Stunden immer noch auf der Insel waren, begruben wir das Unternehmen. Denn, wir hatten nicht daran gedacht, dass es die Formulierung „der Bus ist voll“ so nicht weder im laotischen Sprachgebrauch noch im realen Leben gibt… 
Und da sich sämtliche Bewohner dieser Insel an diesem Donnerstag vorgenommen hatten, ihre Waren wie Reis, Hühner, Gänse und Moped sowie offensichtlich die Geldeinnahmen eines Guesthouses des letzten Monats nach Pakse zu transportieren, hatten wir irgendwie schlechte Karten. Und so standen wir eben 10:30 Uhr an der Autofähre, immer noch auf der Insel. Wie exotisch müssen wir 2 mit unseren sorgsam verpackten Rucksäcken zwischen all den Menschen, Säcken, Taschen und Paketen ausgesehen haben?
Da sich die langwierige Beladungsprozedur auch auf dem Festland fortsetzte, beschlossen wir, den Bus auf halber Strecke zu verlassen und uns für die nächsten zwei Tage in Champasak niederzulassen.
Denn dort steht Vat Phu, einer der ältesten Tempelanlagen der Khmer außerhalb von Kambodscha.
Am Freitag (04.11.2011) radelten wir also die ca. 8 km von unserem Guesthouse zu diesem beeindruckenden, zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert errichteten, Tempelkomplex. Er war damals über eine 250 km lange Straße mit der Tempelanlage Angkor in Kambodscha verbunden. Vat Phu besteht aus drei Ebenen, die sich über insgesamt 1,4 km erstrecken. So verbrachten wir ca. zwei Stunden für die Besichtigung.
Auf dem Rückweg machten wir dann noch Halt an der katholischen Kirche St. Nom de Jesus, welche Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.
Kuli + Katrin

Tad Lo und Don Khong

Bei uns hat sich in den letzten Tagen viel ereignet. Grob gesehen, läuft alles, wie gewünscht.
Wir sind letzten Freitag problemlos mit dem Bus von Ubon Ratchathani nach Pakse/Laos gefahren. Dort ging es dann nach einem 2,5stündigen Aufenthalt auf dem Busbahnhof weiter nach Tad Lo. Da der Ort nicht direkt an der Hauptverkehrsstraße liegt, durften wir die restlichen 2 km mit unseren Rucksäcken laufen. Entgegen allen asiatischen Gewohnheiten stand niemand an der Haltestelle, der uns für einen sicher guten Preis gefahren hätte. Für uns war es kein Problem, trotz stockfinsterer Strecke haben wir den Ort gefunden - Dank Stirnlampe + Navi. Die Temperaturen waren um diese Zeit (ca. 18:00 Uhr) mit gefühlten 25 Grad auch erträglich.
Am Samstag haben wir dann den Ort und die Umgebung erkundet und die Hauptattraktionen der Gegend besichtigt: wunderschöne Wasserfälle. Insgesamt gibt es dort drei - wir haben nur zwei gefunden... Eine schöne Gegend - wenig Touristen und viel laotisches Leben. Wir haben in einer einfachen Hütte für umgerechnet 2,50 Euro übernachtet.
Am Sonntag wurden wir dann vom Besitzer des Guesthouses zurück zur Bushaltestelle gebracht und wir sind über Pakse runter in den Süden zu den 4000 Inseln gefahren. 4000 Inseln deshalb, weil hier der Mekong aufgrund seiner Ausdehnung viele kleine Inseln frei gibt. Wir haben uns auf der Insel Don Khong, in dem Örtchen Muang Khong für die nächsten drei Tage nieder gelassen. Heute haben wir eine schöne Tour unternommen - wir sind ca. 45 km um die Insel herum geradelt. Konnten so das tägliche Leben der Laoten und die Natur beobachten.
Wie überall in Laos sind die Menschen super freundlich. Mit "Sabei dii" wird man überall lächelnd gegrüßt.
Morgen geht es auf Kajak-Tour bis hinunter an die kambodschanische Grenze. Wir wollen Wasserfälle sehen und hoffen, dass wir einige der seltenen Irrawaddy-Delphine zu Gesicht bekommen.
Am Mittwoch wollen wir noch eine weitere Insel mit dem Rad erkunden, bevor es dann am Donnerstag nach Champassak weitergeht.
Kuli + Katrin

Mittwoch, 2. November 2011

Kajaktour + Radtour 4000 Inseln

Gestern sind wir zu einer erlebnisreichen Kajaktour gestartet. Wir wurden pünktlich um 07:30 Uhr vorm Guesthouse abgeholt und mit Moped und Fähre auf die Insel Don Det gebracht. Von dort sind wir mit dem Kajak den Mekong Richtung kambodschanischer Grenze entlang gepaddelt. Unterwegs ausgestiegen, um einen Tempel und einen Wasserfall anzuschauen. Mittag haben wir dann auf der kambodschanischen Uferseite des Mekong gegessen. Auf dem Weg zurück an Land haben wir doch tatsächlich die seltenen Irrawaddy-Delphine beobachtet - wunderschön :-)

Zum Abschluss unserer Tour wurden wir dann noch zum Khon Phapheng Wasserfall gefahren. Er befindet sich ganz im Süden des Landes und ist der größte Wasserfall Südostasiens. War schon spektakulär.

Heute haben wir dann noch mal mit den Rädern eine wunderschöne, insgesamt ca. 45 km lange Tour gemacht. Zuerst sind wir über Don Som, wo wir wieder die schöne Landschaft und das Leben auf dieser Insel beobachten konnten. Dann sind wir mit der Fähre hinüber nach Don Det. Auf dieser und der benachbarten Insel Don Khon bauten die Franzosen in den 1930er Jahren eine Eisenbahnstrecke und Verladerampen. Ziel war es, den hier nicht durchgängig beschiffbaren Mekong (wegen der großen Wasserfälle) mit der Bahn zu umfahren. Das Projekt misslang, aber man kann noch die Reste der Verladerampen, alte Lokomotiven und die alte Eisenbahnbrücke besichtigen. Die Eisenbahnstrecke wurde nun zugeschüttet - so kann man ganz ordentlich mit dem Rad entlang fahren. Insgesamt eine schöne aber auch anstrengende Tour, da es heute sehr heiß war.

Morgen verlassen wir nach insgesamt drei herrlichen Tagen Muang Khong. Ziel ist Attapeu - wenn es mit der Busverbindung klappt.

Kuli + Katrin